Seiteninhalt
05.11.2018

Pogromnacht vor 80 Jahren: Gedenken am Neuen Tor

Im Gedenken an die Pogromnacht von 1938 findet am Freitag, 9. November, um 16 Uhr am Neuen Tor (innenstadtseitig) die Gedenkveranstaltung der Stadt Neubrandenburg statt.

Wegen verkehrstechnischer Gegebenheiten in der Poststraße muss in diesem Jahr der Veranstaltungsort verlegt werden. In unmittelbarer Nähe zum Neuen Tor befindet sich der Stolperstein von Else Kallmann, die in der Neutorstraße 34 wohnte. Insgesamt gibt es fünf dieser Stolpersteine in der Stadt, die im Rahmen des gleichnamigen Kunstprojekts von Gunter Demnig in Neubrandenburg verlegt wurden. Mit ihnen soll Opfern des Nationalsozialismus gedacht werden, die in Neubrandenburg lebten und wirkten.

Oberbürgermeister Silvio Witt und die stellvertretende Stadtpräsidentin Doris Gartz laden die Einwohner der Stadt Neubrandenburg ein, an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen und gemeinsam mit Vertretern der Fraktionen der Stadtvertretung und der Stadtverwaltung der jüdischen Opfer zu gedenken. Der Oberbürgermeister wird die Gedenkrede halten und gemeinsam mit der stellvertretenden Stadtpräsidentin ein Blumengebinde niederlegen. Die kulturelle Umrahmung erfolgt im Rahmen des Projektes „Zeitlupe“.